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SigmundWillading

4.11.1702 Bern, 16.1.1774 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Albrecht, Grossrats, und der Anna Magdalena Stürler. 1740 Marianne von Erlach, Tochter des Hieronymus von Erlach. Offizier in kaiserlichen Diensten. Während des Österreichischen Erbfolgekriegs 1743 Oberstleutnant der bernischen Truppen bei der Grenzbesetzung in der Waadt. Ab 1735 Berner Grossrat, 1745-1751 Schultheiss von Büren an der Aare, ab 1756 Kleinrat, 1758-1761 Zeugherr vom Rat, 1761-1767 Deutschseckelmeister, 1771-1774 Venner. Mehrmals Gesandter an eidgenössische Tagsatzungen. Sigmund Willading wurde 1771 zur Wahl für das Amt des Berner Schultheissen vorgeschlagen.

Quellen und Literatur

  • S. Kirchberger, I. Steiger, Bern. Staatsbuch 6, Ms., o.J., 766 (BBB)
  • A. von Tillier, Gesch. des eidg. Freistaates Bern 5, 1839, 163, 275
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Zitiervorschlag

Hans Braun: "Willading, Sigmund", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.10.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017312/2012-10-24/, konsultiert am 12.08.2022.