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Franz KarlWallier

25.12.1711 Solothurn, 9.9.1772 Wallierhof in Riedholz, kath., von Solothurn. Sohn des Urs Joseph, Jungrats, und der Maria Johanna Zurmatten. 1755 Klara Magdalena Gugger, Tochter des Urs, Jungrats. 1730 Kadett, 1746 Hauptmann im franz. Schweizerregiment d'Affry (ab 1734 Widmer). 1743 Mitglied des Gr. Rats in Solothurn, 1755-61 Vogt von Gilgenberg. 1756 Nutzniesser des W.-Fideikommisses. W., der auch am Lexikon von Johann Jacob Leu mitwirkte, verfasste 1761-68 Aufzeichnungen über den Abbruch der alten und den Bau der neuen St. Ursenkirche in Solothurn. 1770-71 führte er archäolog. Grabungen auf dem Areal des röm. Gutshofs im Attisholz durch. Er besass ein Naturalienkabinett und eine Münzsammlung. Ab 1761 war er Mitglied der Oekonom. Gesellschaft Solothurn, ab 1764 Mitglied der Helvet. Gesellschaft.

Quellen und Literatur

  • StASO
  • ZBSO
  • F.K.B. Wallier von Wendelsdorf, Solothurn, St.-Ursen-Kirche, bearb. von M. Hochstrasser, 2007
  • SolGesch. 3, 176 f., 222, 227, 268
  • H.R. Stampfli, Gesch. der wissenschaftl. Slg. in Solothurn, 1988
  • P.L. Feser, «Denkmal-Ideen zum höheren Ruhme Solothurns», in Jurabl. 52, 1990, 100-102
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