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Pierre FrançoisBornèque

4.11.1766 Bitschwiller-les-Thann (Elsass), 30.3.1834 Saint-Ursanne, kath., ab 1815 von Pruntrut. Sohn des Jean Pierre, Direktors der Eisenwerke von Bitschwiller, und der Marie Madeleine Meunier. 1) Augustine Victoire Joséphine Rochet, 2) Marie Marguerite Haffner, Tochter des Nicolas, Kaufmanns in Colmar, 3) Sophie Elisabeth Tuefferd, Tochter des Jacques Christophe, Grosshändlers in Montbéliard. B. war Direktor der Weissblechmanufaktur von Wegschweid (Elsass); er assoziierte sich anschliessend mit Jean Georges Godefroy Meiner aus Audincourt (Franche-Comté). 1797 erwarben sie die Hüttenwerke von Bellefontaine (Saint-Ursanne), später einen Teil der Werke von Undervelier; 1801 errichteten sie in Lucelle ein Eisenwerk. Sie waren auch Besitzer der Eisenwarenhandlung von Bitschwiller und gründeten 1817 die Waffenfabrik von Pont-d'Able (Pruntrut). B. eröffnete schliesslich eine Spinnerei in Saint-Ursanne. 1794 Mitglied der Société des amis de la Constitution des Kantons Masevaux (Elsass). Politisch aktiv im Frankreich angegliederten Jura: 1801 Gemeinderat von Saint-Ursanne, 1806 Ratsherr des Kreises Pruntrut, 1811 Generalrat des Dep. Haut-Rhin, 1812 Vorsteher des Strassenwesens. Nach der Besetzung des ehemaligen Fürstbistums Basel durch die Alliierten musste B. alle seine Departementsmandate niederlegen; er beendete seine Karriere in Saint-Ursanne. Die Werke Meiner-Bornèque bildeten die Grundlage des industriellen und metallurg. Erbes der Region.

Quellen und Literatur

  • Grands notables du Premier Empire 11, 1984, 18
  • Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne 4, 1984, 304
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.11.1766 ✝︎ 30.3.1834

Zitiervorschlag

Froidevaux, Philippe: "Bornèque, Pierre François", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.01.2003, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017617/2003-01-15/, konsultiert am 21.01.2022.