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Petermann vonLigerz

Erstmals 1578 als Venner von La Neuveville erwähnt, 1628 La Neuveville, reformiert, von La Neuveville. Sohn des Vinzenz von Ligerz und der Hélène von Luternau. Katharina von Mülinen. 1593 zum Meier von Biel ernannt, wurde Petermann von Ligerz von der Stadt nicht anerkannt, wirkte aber als Statthalter des Fürstbischofs von Basel im Erguel. Er war 1606-1610 Landvogt im Erguel und in der Nachfolge seines Vaters ab 1610 bis zu seinem Tod Kastlan des Schlossbergs und Maire von La Neuveville. 1610-1612 amtierte er als (nicht mehr bestrittener) Meier von Biel und wurde 1611 Neuenburger Staatsrat. Da er kinderlos blieb, richtete er nach dem Tod seiner Frau 1617 einen Familienfonds ein. Von diesem profitierten vor allem die Kinder seines zum Katholizismus konvertierten Bruders Hans Christoph von Ligerz, der ab 1587 Bürger von Freiburg und 1591-1596 Vogt von Vaulruz gewesen war.

Quellen und Literatur

  • Imer, Florian: «Les Gléresse et leurs propriétés», in: Revue jurassienne, 1954, S. 114-131.
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1578 ✝︎ 1628

Zitiervorschlag

André Imer: "Ligerz, Petermann von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.09.2021, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017646/2021-09-13/, konsultiert am 26.06.2022.