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Joseph AntonSchumacher

19.4.1741, 10.4.1833 Freiburg i.Br., kath., von Laufen und ab 1825 Ehrenbürger von Pruntrut. Sohn des Anton Adam, fürstbischöfl. Kochs, und der Catherine Froté. 1770 Marie-Catherine Froté, Tochter des Bernardin. 1761 Kanzlist an der fürstbischöfl. Hofkammer, 1770 Hofkammersekr., 1774 Hofkammerrat, 1791 in Anerkennung seiner antirevolutionären Haltung Geheimrats- und Landständesekr. als Nachfolger des abgesetzten Josef Anton Rengger. Im April 1792 Flucht mit dem fürstbischöfl. Hof vor den franz. Besatzungstruppen nach Biel, Konstanz und St. Urban, wo S. zur zentralen Figur der fürstbischöfl. Exilregierung wurde, u.a. 1797-99 als einer der Gesandten des Fürstbf. Franz Xaver von Neveu am Rastatter Kongress. 1799 Flucht mit der Exilregierung nach Ulm, Passau und Wien. 1800 Geheimrat, 1802 Bruch mit Neveu wegen ausstehender Lohnzahlungen, 1804 Wiedereintritt in dessen Dienst als Sekr. in Offenburg. S. betrieb 1813-15 für Neveu die polit. Wiederherstellung des Fürstbistums bei den alliierten Siegermächten und ab 1815 die Rettung der Diözese Basel.

Quellen und Literatur

  • M. Jorio, Der Untergang des Fürstbistums Basel (1792-1815), 1982, 277-283
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Lebensdaten ∗︎ 19.4.1741 ✝︎ 10.4.1833