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Jean-Jacques ConradWicka

20.4.1680, 22.4.1755 Delsberg, katholisch, von Delsberg. Sohn des Jean-Jacques, Statthalters der Propstei Moutier-Grandval und Hofrats, und der Jeanne-Ursule Vergier. Marie-Thérèse Bennot, Tochter des Jean-François, Steuereinnehmers des Fürstbischofs von Basel. Ab 1707 Advokat am fürstbischöflichen Hof, ab 1713 Hofrat, 1725-1740 Bürgermeister von Delsberg. 1712 von Kaiser Karl VI. zum Reichsgrafen ernannt. Am 24. November 1740 wurde Jean-Jacques Conrad Wicka zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und aller seiner Ämter enthoben, weil er sich an den Wirren im Fürstbistum Basel beteiligt hatte. Im März 1748 wurde er wieder in seine bürgerlichen und politischen Rechte eingesetzt.

Quellen und Literatur

  • A. Daucourt, Histoire de la ville de Delémont, 1900, 374-376 (Neudr. 1980)
  • A. Rais, «Une famille cinq fois séculaire: les Wicka de Delémont», in SAHer, 1976, 50-56
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 20.4.1680 ✝︎ 22.4.1755

Zitiervorschlag

François Kohler: "Wicka, Jean-Jacques Conrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.10.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017768/2013-10-31/, konsultiert am 20.07.2024.