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Ludovico diSarego

1558 Verona, 5.8.1625 . Sohn des Federico und der Violante dei Conti di Canossa. Signaturreferendar, mehrfach Gubernator, 1612 Bf. von Adria, 1613-21 Nuntius in der Schweiz, 1622 Resignation als Bischof. Als Nuntius in der Schweiz verschaffte S. der Schweizer Benediktinerkongregation die 1622 von Papst Gregor XV. bestätigte Exemtion von der bischöfl. Jurisdiktion und Visitation und schuf eine oberdt. Zisterzienserkongregation, der sich auch Hauterive, Wettingen und St. Urban widerstrebend anschlossen. Er hielt die Jesuiten zur Weiterarbeit im Wallis an und unterstützte die vom Protestantismus bedrohten Bistümer Sitten und Chur. So besuchte er 1614 Bf. Johann Flugi in Sitten. In den Auseinandersetzungen nach dem Bieler Tauschhandel (1599) zwischen dem Bf. von Basel und Bern trat S. für ein Schiedsgericht ein. Er förderte auch die Residenznahme des Bf. von Lausanne in Freiburg (1615 Vertragskonfirmation durch S.).

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 45; I/4, 39, 154; III/1, 135, 191, 501, 1736
  • Le istruzioni generali di Paolo V ai diplomatici pontifici, 1605-1621, hg. von S. Giordano, 2003, 220 f., 860-914
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Lebensdaten ∗︎ 1558 ✝︎ 5.8.1625