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EugenHafter

18.5.1863 Kreuzlingen, 10.3.1947 Glarus, ref., von Zürich, Weinfelden und Glarus. Sohn des Adam (->) und der Elise geb. Spörri. Halbbruder des Ernst (->). 1891 Barbara Maria Baumann, Tochter des Gottlieb, Sekr. des Schulrats des Eidg. Polytechnikums Zürich. Nach dem Literargymnasium in Zürich studierte H. Altphilologie in Zürich, Berlin, Paris und Genf, 1887 Dr. phil. I. Ab 1890 Lehrer für Altphilologie und ab 1894 Rektor an der Höheren Stadtschule Glarus. 1899-1933 kant. Schulinspektor, 1900-35 Präs. der Bibliothekskommission. 1901-32 Mitglied des Kirchenrats Glarus-Riedern (1932-36 Präs.), Mitglied der kantonalen evang. Synode. H. prägte das Erziehungs- und Bildungswesen des Kt. Glarus und entfaltete eine fruchtbare Tätigkeit auf gemeinnützigem Gebiet: 1910-44 Präs. der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kt. Glarus, ab 1917 Mitglied der Zentralkomm. der Schweiz. Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), Präs. der Bildungskomm. der SGG bis 1942, 1912 Mitbegründer der Stiftung Pro Juventute, ab 1920 im Stiftungsrat der Schweiz. Volksbibliothek.

Quellen und Literatur

  • Neue Glarner Ztg., 10.3.1947
  • Schweiz. Lehrerztg. 92, 1947, 287 f.
  • Schweiz. Zs.f. Gemeinnützigkeit 86, 1947, 165 f.
  • F. Kesselring, 150 Jahre Gemeinnützige Ges. des Kt. Glarus 1844-1994, 1995, 61-64
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Eugen Haffter
Lebensdaten ∗︎ 18.5.1863 ✝︎ 10.3.1947