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BalthasarHauser

27.6.1797 Näfels, 14.9.1881 Näfels, katholisch, von Näfels. Sohn des Fridolin Josef Anton Hauser, Webers und Stuckateurs, auch Stockidor genannt, und der Maria Magdalena Gallati. 1843 Anna Elisabeth Hauser, Tochter des Heinrich Friedrich Hauser, Hauptmanns. Ursprünglich Weber, wirkte Balthasar Hauser nach einer Ausbildung bei Johann Melchior Lütschg 1825-1862 als Lehrer in Näfels. Hauser verfasste eine Autobiografie sowie eine Abhandlung über die Glarner Verfassungswirren 1836-1838 aus katholischer Sicht. Seine Chronik verzeichnet zudem den Sonderbundskonflikt, Ereignisse aus dem In- und Ausland, lokale Begebenheiten, Naturkatastrophen und Beobachtungen über das Klima. All diese Aufzeichnungen sind wertvolle, unedierte Dokumente zur Sozial-, Kultur- und Konfessionsgeschichte.

Quellen und Literatur

  • Landesarchiv Glarus, Glarus.
  • Museum des Landes Glarus, Näfels.
  • Brunner, Christoph H.: «Kurze Lebensgeschichte von Lehrer Hauser in Näffels», in: Mitteilungsblätter der Gesellschaft der Freunde des Freulerpalastes, 12, 1979, S. 4-27.
  • Das 19. Jahrhundert aus Näfelser Sicht. Die Handschriften von Balthasar Hauser. Transkriptionen seiner Werke von Josef Schwitter, mit Einführung von Alfonso C. Hophan, 2020 (Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus, 100).
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 27.6.1797 ✝︎ 14.9.1881

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Hauser, Balthasar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.03.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017925/2021-03-16/, konsultiert am 25.05.2022.