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Johann ChristofElmer

8.4.1639 Glarus, 8.3.1696 Glarus, reformiert, von Glarus. Sohn des Johann Heinrich (->). 1671 Adelheid Elmer, Tochter des Ratsherrn und Sarganser Landvogts Kaspar, von Elm. Richter, Ratsherr und Tagsatzungsgesandter. 1684-1686 und 1694-1696 Glarner Landesstatthalter, 1686-1689 Landammann. Für die Wahlen in die höchsten Landesämter hatte Johann Christof Elmer bedeutende Summen an Beschwerden und Auflagen zu bezahlen, so auch 1694. Deshalb beantragten seine Witwe, die Tochter und ein angesehener Freundeskreis der evangelischen Landsgemeinde 1696 mit Erfolg, das Landammannamt ohne weitere Auflagen auf Johann Heinrich Zwicky, einen Neffen Elmers, zu übertragen. In die Amtszeit Elmers fielen die Auseinandersetzung um die Annahme und Ratifizierung des Fünften Landesvertrags (faktische Landesteilung) 1683 bzw. 1687 und der Wartauerhandel 1694.

Quellen und Literatur

  • J.J. Kubly-Müller, «Die Landammänner von Glarus, 1242-1928», in JbGL 46, 1932, 157-159, 165
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 8.4.1639 ✝︎ 8.3.1696

Zitiervorschlag

Hans Rudolf Stauffacher: "Elmer, Johann Christof", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.11.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017982/2005-11-14/, konsultiert am 01.03.2024.