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HeinrichHössli

Erstmals erwähnt 1586, nach 1623 Glarus, katholisch, von Netstal und Glarus. Sohn des Jost (->). Maria Magdalena Schiesser, Tochter des Bernhard, Ratsherrn und Obersten. Ab 1586 Landschreiber, ursprünglich in Netstal, dann in Glarus wohnhaft, 1600-1602 Landvogt in Sargans, 1607 und 1620 Landesstatthalter, 1611-1613 Landammann und 1611-1612 sowie 1622 Bote an den gemeineidgenössischen Tagsatzungen in Baden. Als Vertreter der Altgläubigen beschwerte sich Heinrich Hössli über die Benachteiligung seiner Glaubensgenossen.

Quellen und Literatur

  • J.J. Kubly-Müller, «Die Landammänner von Glarus 1242-1928», in JbGL 46, 1932, 67 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Hössli, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.11.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018002/2006-11-16/, konsultiert am 04.07.2022.