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Hans HeinrichSchwarz

vor 1566, Dezember 1621, katholisch, von Netstal. Sohn des Christoph, aus Liestal zugewanderten Wundarztes. Anna Dürst. Ab 1596 Glarner Ratsherr und Landvogt in Uznach. 1599-1604 Landesstatthalter, als solcher 1603 Gesandter zum Frieden von Saint-Julien zwischen Savoyen und Genf, 1604-1607 Landammann. Zwischen 1602 und 1620 Teilnahme an zahlreichen Tagsatzungen. 1611 eidgenössischer Gesandter nach Turin. 1614 wurde Hans Heinrich Schwarz in Glarus Amtsmissbrauch vorgeworfen, wogegen er sich an der Tagsatzung wehrte. Schwarz war ab 1601 Miteigentümer des Eisenbergwerks im Klöntal, das er und die Mitbesitzer wegen mangelnder Ergiebigkeit 1608 zu verkaufen suchten. Da der Kaufpreis nicht bezahlt wurde, entstand ein Rechtsstreit, der erst 1623 von der Tagsatzung beendet wurde.

Quellen und Literatur

  • JbGL 46, 1932, 62-65
Weblinks

Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Schwarz, Hans Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.05.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018025/2011-05-16/, konsultiert am 27.10.2021.