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Rüdiger VII.Manesse

Erstmals erwähnt 1336 Zürich, 9.11.1383 Zürich, von Zürich. Sohn des Ulrich Manesse Manegg, Ritters, und der Adelheid von Breitenlandenberg. Clarita von Hertenberg. Vor der Brun'schen Zunftrevolution war Rüdiger VII. Manesse 1336 im Fastenrat, danach bis 1360 als einer der designierten Nachfolger von Bürgermeister Rudolf Brun Mitglied des nun halbjährlich wechselnden Kleinen Rats. Ab 1360 letzter Bürgermeister auf Lebenszeit. 1360-1374 Reichsvogt von St. Gallen. Manesse, dessen Macht 1370 durch die Zunftmeister beschnitten worden war, spielte als Bürgermeister eine zwiespältige Rolle und überstand 1374 ein Absetzungsverfahren durch den Grossen Rat wegen Missbrauchs des Stadtsiegels.

Quellen und Literatur

  • M. Lassner, Der Zürcher Stadtadel 1330-1400, Liz. Zürich, 1989
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Zitiervorschlag

Martin Lassner: "Manesse, Rüdiger VII.", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018090/2008-08-18/, konsultiert am 29.09.2022.