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JohannesSchwend

1391 in Zürich erstmals erwähnt, 1445 in Zürich letztmals erwähnt, von Zürich. Sohn des Rudolf (->). Anna von Schlatt. 1391-1395 und 1414-1445 Vertreter der Konstaffel im Kleinen Rat, 1395 wegen Diebstahls und Belästigung von Oetenbacher Nonnen aus dem Rat ausgeschlossen. Unter anderem 1414-1416 Reichsvogt, 1417-1420 Vogt von Grüningen und 1425-1429 von Kyburg, 1425 Seckelmeister. Johannes Schwend war ein reicher Rentner mit grossem Landbesitz. Als Ratsherr und Tagsatzungsgesandter bestimmte er bis 1444 die Expansionspolitik der freien Reichsstadt Zürich mit.

Quellen und Literatur

  • E. Diener, Die Zürcher Fam. Schwend c. 1250-1536, 1901
Weblinks

Zitiervorschlag

Martin Lassner: "Schwend, Johannes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018189/2012-11-28/, konsultiert am 10.08.2022.