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Karl AugustinFalk

1.11.1839 Straubenzell (heute Gemeinde St. Gallen), 16.12.1903 Brülisau, katholisch, von Straubenzell. Sohn des Andreas, Landwirts. Gymnasium in Sarnen und Schwyz, Theologiestudium in Mainz, 1864 Priesterweihe in St. Gallen. 1864-1868 Kaplan in Gossau (SG); 1869-1875 (bzw. 1884) Pfarrer in Montlingen und 1884-1903 in Brülisau. Karl Augustin Falk wurde als einer der eifrigsten Vertreter des Ultramontanismus am 30. April 1875 wegen Kanzelmissbrauchs von der kulturkämpferischen Regierung von Matthias Hungerbühler deplatziert, weigerte sich aber bis 1884 trotz gegenteiligen Willens seines Bischofs, als Pfarrer von Montlingen zu resignieren.

Quellen und Literatur

  • F. Gschwend, «Karl Augustin Falk», in Hundert Jahre Diözese St. Gallen, redigiert von J. Meile, 1947, 342-348
  • C. Dora, Augustinus Egger von St. Gallen, 1833-1906, 1994
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Lebensdaten ∗︎ 1.11.1839 ✝︎ 16.12.1903

Zitiervorschlag

Cornel Dora: "Falk, Karl Augustin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.02.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018266/2003-02-25/, konsultiert am 14.04.2024.