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BernhardWild

26.1.1776 St. Gallen, 18.1.1832 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Hans Balthasar, Bäckers, und der Anna geb. W. 1799 Weibrath Scheitlin, Tochter des Leonhard, Kaufmanns. W. war Feldarzt in der Armee von Napoleon Bonaparte in Oberitalien, kehrte 1798 nach St. Gallen zurück und arbeitete als Arzt in der Stadt. Nachdem er sich zunächst der Wundarznei gewidmet hatte, konzentrierte er sich nun auf die innere Heilkunde. 1801 promovierte er in Tübingen. W. hatte zahlreiche Ämter inne: Ab 1799 war er Aktuar und Vizepräs. des Kant. Sanitätsrats, 1815-31 St. Galler Kantonsrat, ab 1817 Stadt- und Schulrat sowie 1823-32 Administrator des Waisenhauses. Von 1823 an amtierte er als Stadtarzt und 1829-30 als Stadtratspräsident.

Quellen und Literatur

  • StadtA St. Gallen, Stemmatologia Sangallensis
  • Jb. der Stadt St. Gallen 1832, 1833, 77-79
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