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GustavWiget

14.10.1851 Altstätten, 6.11.1929 Rorschach, reformiert, von Kirchberg (SG). Sohn des Heinrich, Reallehrers und Inhabers eines Knabeninstituts, und der Ulrica Louise geborene Schneider. Bruder des Theodor (->). 1877 Berta Sonderegger, Tochter des Jakob Laurenz Sonderegger. Schreinerlehre, 1867-1869 Kantonsschule St. Gallen. 1870 Examen als Reallehrer, Sprachaufenthalt in Neuenburg. 1871-1873 Reallehrer am Institut seines Vaters, 1873-1874 Studium der Literatur, Philosophie und Pädagogik an der Universität Leipzig, 1874-1875 als Sprachstudent und Lehrer in Genf, England und Italien. 1875-1906 Lehrer am 1873 nach Rorschach verlegten Institut Wiget, ab 1878 dessen Leiter. 1899-1927 Erziehungsrat, 1891-1920 Mitglied der Evangelischen Synode, 1906-1919 Präsident des kantonalen evangelischen Kirchenrats. Als Anhänger der Pädagogik von Tuiskon Ziller und Johann Friedrich Herbart verwandte sich Gustav Wiget sowohl für die Schule wie für die reformierte Kirche und verfasste innovative Lehrmittel sowie zahlreiche pädagogische Artikel.

Quellen und Literatur

  • KBSG, Nachlass
  • E. Tobler, Instituts-Erziehung, 1944, 153-164
  • A. Brunner, «Erziehungsrat Gustav Wiget», in Liberale Köpfe, [1953], 91-94
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Zitiervorschlag

Wolfgang Göldi: "Wiget, Gustav", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018286/2013-10-29/, konsultiert am 15.04.2024.