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HansFelder

Der erstmals 1466 als Stadtwerkmeister von Luzern erw. F. stammte aus Öttingen (Bayern). Ab 1475 Bürger von Zürich. 1473-75 baute F. die Kirche St. Wolfgang in Hünenberg, in der sich sein Steinmetzzeichen findet, 1478-83 und 1492-94 die St. Oswaldskirche in Zug sowie 1479-84 die Wasserkirche in Zürich. Letztere gelten als seine Hauptwerke. Das einzige bekannte profane Bauwerk F.s ist die 1478 begonnene neue Stadtmauer von Zug mit dem Zeitturm von 1480. 1484-88 baute er wahrscheinlich die Pfarrkirche in Pfäffikon, 1493-95 Chor und Turm der Pfarrkirche Egg (ZH), 1493-95 wahrscheinlich den Chor der Pfarrkirche von Meilen. Wohl mit dem Sturz Hans Waldmanns verlor F. 1489 das Amt des Zürcher Stadtwerkmeisters, das er 1475 erhalten hatte. Als spätgot. Baumeister tat sich F. in einer Zeit grosser Bautätigkeit mit einfachen, konsequent gestalteten architekton. Lösungen hervor.

Quellen und Literatur

  • E.O. Rehfuss, Hans F., ein spätgot. Baumeister, 1922
  • Kdm ZH 2, 1943, 385; 3, 1978, 32, 660
  • P. Jezler, Der spätgot. Kirchenbau in der Zürcher Landschaft, 1988
  • R. Gerber, «Finanzierung und Bauaufwand der ersten St. Oswaldskirche in Zug (1478-1486)», in UKdm 43, 1992, 51-66
  • Kdm ZG NF 1, 1999, 263, 415
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Lebensdaten Ersterwähnung 1466