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StephanKlain

nach 1491, aus Freistadt (Oberösterreich). K. leitete als städt. Werkmeister nach dem Brand von 1464 den Wiederaufbau von St. Martin in Chur. Er gestaltete die Kirche als Saalkirche mit eingezogenem Polygonalchor und geometr. Rippenfiguren in den Gewölben, welche auf Streben, Diensten und Konsolen ruhen. Dieser Typus wurde in Graubünden in einem Bauboom, der bis zum Beginn der Reformation dauerte, in unzähligen, nuancenreich abgewandelten Varianten angewandt. In einer Werkstattgemeinschaft mit Andreas Bühler, dem Conterser Meister und Bernardo da Poschiavo gestaltete K. zudem Neu- und Umbauten von Bündner Dorfkirchen, u.a. in Luzein, Langwies, Scharans und Samedan.

Quellen und Literatur

  • Kdm GR 1, 1937; 7, 1948
  • M.A. Nay, C. Kübler, «Spätgot. Sakralbauten in Graubünden zwischen Bild und Struktur», in Spätgot. Flügelaltäre in Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein, hg. von A. von Beckerath et al., 1998
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