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Hans vonArx

letztes Viertel des 15. Jahrhunderts wahrscheinlich in Luzern, um 1531/1532 Luzern, bei seiner ersten Erwähnung 1522 Bürger von Luzern. Wahrscheinlich Ausbildung in Luzern beim sogenannten Meister der Pietà. Als Hauptwerk des Malers Hans von Arx gilt der von 1513 datierte, mit vHA signierte Mantzetaltar, benannt nach dem Stifter Philipp von Mantzet (heute Privatbesitz, Basel). Daneben werden ihm der Martyriumsaltar in Stans, ein Fresko im ehemaligen Haus Sautier in Luzern (1512) und das Altarwerk von Sempach-Kirchbühl (1515) zugeschrieben. Umstritten ist dagegen, ob er an der Illustration der 1511-1513 entstandenen Luzerner Bilderchronik Diebold Schillings beteiligt war. Mit seinem zum Teil von Albrecht Dürer beeinflussten "Landsknechtstil" war er ein prägender Vertreter des Innerschweizer Kunstschaffens des frühen 16. Jahrhunderts. Insbesondere seine Landschaftsdarstellungen verraten eine grosse Fertigkeit.

Quellen und Literatur

  • Die Luzerner Chronik des Diebold Schilling 1513, Kommentarbd., hg. von A.A. Schmid, 1981, 679-707
  • AKL 5, 357
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Kurzinformationen
Variante(n)
Schleggel (Übername)
Lebensdaten ∗︎ letztes Viertel des 15. Jh. ✝︎ um 1531/32

Zitiervorschlag

Martin Leonhard: "Arx, Hans von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.10.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018391/2001-10-25/, konsultiert am 28.02.2024.