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UlrichRosenstein

1479 erstmals, 1486 letztmals erw., vermutlich aus dem Bodenseegebiet stammend. R. betrieb in Lachen eine Stein- und Holzbildhauerwerkstatt. 1479 Begutachter des Chorgestühls im Münster von St. Gallen, ab diesem Jahr in der Kirche St. Oswald in Zug tätig. Als Schöpfer des 1484 datierten Chorgestühls und der vier erhaltenen Figuren der Chorstrebepfeiler (heute Museum in der Burg, Zug) genannt. 1486 Arbeiten in der ehem. Wallfahrtskirche St. Wolfgang bei Cham. Das Chorgestühl (Schweiz. Landesmuseum Zürich) gilt als eigenständiges Werk. An R.s Arbeiten lassen sich stilist. Einflüsse aus dem Umkreis des Konstanzer Chorgestühls feststellen. R. ist einer der wenigen mit Namen und Werk bekannten spätgot. Bildhauer in der Ost- und Innerschweiz.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 891 f.
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1479 Letzterwähnung 1486