de fr it

Walter vonAarwangen

1266 erstmals erwähnt im Gefolge des zukünftigen König Rudolfs I. von Habsburg in Thun, um 1320. Aus dem Ministerialengeschlecht von Aarwangen. 1274 als Ritter bezeichnet. 1) 1274 Adelheid von Oenz (1278), Tochter des Ritters Heinrich von Oenz, 2) 1280 Elisabeth von Büttikon. Walter von Aarwangen folgte König Rudolf I. von Habsburg auf dessen Zügen gegen König Ottokar von Böhmen 1276 und gegen die böhmischen Grossen 1280. Dafür verpfändete ihm König Rudolf I. 1277 und erneut 1280 den Reichszoll zu Solothurn, den ihm König Albrecht I. 1299 auf einem Reichstag in Nürnberg bestätigte. 1290 siegelte Walter als Schultheiss von Solothurn, 1294 und 1320 als Schultheiss von Burgdorf. Er war sehr begütert, vor allem im Emmental, und ein gesuchter Schiedsrichter und Zeuge.

Quellen und Literatur

  • FRB 2-5
  • UB SO 2-3
  • P. Kasser, «Die Herren von Aarwangen», in BTb, 1908, 39-100
  • SolGesch. 1
  • P. Kasser, Gesch. des Amtes und des Schlosses Aarwangen, 21953
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1266 ✝︎ um 1320

Zitiervorschlag

Hellmut Gutzwiller: "Aarwangen, Walter von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.06.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018416/2001-06-05/, konsultiert am 14.04.2024.