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Salonius

um 400, um 460. Sohn des Eucherius von Lyon, der ihm seine «Instructiones» widmete. Salonius kam als Knabe ins Kloster Lérins und lernte hier die wichtigsten Vertreter der Askese aus Südgallien kennen, insbesondere Salvian von Marseille, der ihm sein «De gubernatione Dei» widmete. Spätestens ab 441 bis um 460 war Salonius Bischof von Genf; 441 nahm er am Konzil von Orange, 442 an jenem von Vaison und zwischen 449 und 461 an demjenigen von Arles teil. Wahrscheinlich war Salonius der Verfasser von Bibelkommentaren.

Quellen und Literatur

  • Salonii episcopi genavensis Commentarii in Parabolas Salomonis et in Ecclesiasten, hg. von C. Curti, 1964
  • De evangelio Iohannis, hg. von C. Curti, 1968
  • HS I/3, 63 f.
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Zitiervorschlag

Eric Chevalley: "Salonius", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.01.2011, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018426/2011-01-18/, konsultiert am 08.12.2022.