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Hartmannus

878. Hartmannus war Seelsorger des Hospizes Saint-Pierre de Mont-Joux und wurde 852 zum Bischof von Lausanne geweiht. Er hielt während seiner Amtszeit zwei Synoden in Curtilles zu Fragen des Zehnten ab, 852/875 und 867/868. Seine Amtszeit war geprägt vom Kampf zwischen Konrad, dem Herzog von Burgund, und Hukbert, dem Schwager von König Lothar II., um die Diözese Lausanne, der mit dem Sieg von Konrad endete. Hartmannus war ein Förderer der Kunst. Nach seinem im Lausanner Chartular zitierten Epitaph veranlasste er Aus- und Umbauten der Kathedrale Notre-Dame, wo er wahrscheinlich auch begraben wurde.

Quellen und Literatur

  • M. Besson, Contribution à l'histoire du diocèse de Lausanne sous la domination franque, 1908, 37-44
  • HS I/4, 99 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Justin Favrod: "Hartmannus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.08.2006, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018451/2006-08-09/, konsultiert am 04.07.2022.