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Magnerius

Erstmals erwähnt 947 bei seiner Ernennung zum Bischof von Lausanne, letztmals 968. Magnerius erscheint zwischen 947 und 968 in mehreren Schenkungs- und Tauschurkunden. 968 richtete Papst Johannes XIII. ein Empfehlungsschreiben für Maiolus, den Abt von Cluny, an Magnerius, das erstmals nach 882 wieder die päpstlichen Beziehungen zur Diözese Lausanne belegt. Vielleicht nahm Magnerius im Februar 962 an der Synode in Rom teil, an der Otto I. den Anspruch auf das Erbe des antiken Römischen Reichs untermauerte. Laut Cono von Stäffis blieb Magnerius 21 Jahre, also bis 968, im Amt.

Quellen und Literatur

  • HS I/4, 102
  • J.-D. Morerod, Genèse d'une principauté épiscopale, 2000, 71 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Gilbert Coutaz: "Magnerius", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.12.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018453/2009-12-03/, konsultiert am 28.01.2023.