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Guy dePrangins

12.6.1394. Wahrscheinlich aus der Familie der Herren von Prangins. Doktor beider Rechte. 1361 ist Guy de Prangins als Dompropst von Lausanne bezeugt. Er wirkte als Rat und Gesandter von Graf Amadeus VI. von Savoyen. 1374 war er Chorherr und Kantor von Lyon. Papst Gregor XI. ernannte ihn am 19. März 1375 zum Bischof von Lausanne. Beim Ausbruch des Grossen Schismas 1378 blieb er in der avignonesischen Obödienz. Sein von Rom 1389/1390 ernannter Rivale Johann Münch von Landskron konnte sich gegen ihn nicht durchsetzen. Lediglich Bern ging 1392 zur römischen Obödienz über.

Quellen und Literatur

  • HS I/4, 131 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ✝︎ 12.6.1394

Zitiervorschlag

Ansgar Wildermann: "Prangins, Guy de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018478/2013-12-10/, konsultiert am 03.12.2022.