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Hugo

14.10.1018 oder 1020 . Unbekannter Herkunft; einer der Grossen des burgund. Königreiches, der Kg. Rudolf III. nahestand. Als Bf. von Sitten erscheint H. erstmals 993/994 bei der Wahl des Abtes Odilo von Cluny, zusammen mit dem gleichnamigen Bf. von Genf, von dem er zu unterscheiden ist. 998 nahm er an einer röm. Synode Papst Gregors V. teil. Von Rudolf III. empfing H. in seiner Eigenschaft als Sittener Bf. 999 die Grafschaftsrechte im Wallis; die für die Unabhängigkeit des Landes bedeutsame Verleihung ist zweifellos von Kaiserin Adelheid anlässlich ihrer Burgundreise (999) durch die Begegnung mit ihrem Neffen Rudolf III. und Bf. H. in Lausanne und Orbe begünstigt worden. In der Umgebung des Königs erscheint H. mit den Bischöfen der Alpenbistümer noch öfter, letztmals am 15.2.1018. Besorgt um die Ausbildung des deutschsprachigen Klerus seiner Diözese, erhielt H. briefl. Rat (1019/1020) des St. Galler Mönchs Notker des Deutschen.

Quellen und Literatur

  • HS I/5, 144 f.