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Rudolf vonValpelline

1264 erstmals erwähnt, 24.5.1273, aus einer Adelsfamilie aus dem Aostatal. Verwandt mit Rudolf und Peter Grossi du Châtelard, beide Erzbischöfe von Tarentaise. 1264 Kanoniker von Aosta, 1270 Erzdiakon von Tarentaise, 1271-1273 Bischof von Sitten. 1271 erliess Rudolf von Valpelline für das Domkapitel Vorschriften für die Benefizienvergabe und die Verteilung der Einkünfte. Bedeutend waren 1271 das Defensivbündnis mit Graf Philipp I. von Savoyen und das Transitabkommen mit Kaufleuten aus Mailand und Pistoia. Als er 1272 das Bistum bereiste, um Lehenseide entgegenzunehmen, wurde er in Ernen überfallen. In seinem Testament von 1271 erwähnte von Valpelline Rechtsbücher und bestimmte die Grande Chartreuse (Dauphiné) als Grablege. Ob er dort beigesetzt wurde, ist nicht bekannt.

Quellen und Literatur

  • Gatz, Bischöfe 1198, 734
  • HS I/5, 170 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1264 ✝︎ 24.5.1273

Zitiervorschlag

Gregor Zenhäusern: "Valpelline, Rudolf von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018503/2012-07-02/, konsultiert am 06.10.2022.