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AgnusDrapeir

1459/60 erste Erwähnung in Romont (FR), wahrscheinlich vor 1479, vielleicht vom Oberrhein. Frau aus Yverdon. 1459/60 schuf D. unter dem Namen Maître Agnus für den Hzg. von Savoyen die Glasgemälde der Verkündigung und der Himmelfahrt Marias im Chor der Kollegiatskirche Notre-Dame in Romont. Im Waadtland arbeitete er als Sachverständiger (1460 in Orbe). Ab 1466 lebte er in Lausanne, wo er vom Domkapitel mit dem Unterhalt der Kirchenfenster betraut wurde. Seine Herkunft ist umstritten, doch könnte er den Künstlerkreisen am Hof von Burgund nahe gestanden haben.

Quellen und Literatur

  • La Maison de Savoie en Pays de Vaud, Ausstellungskat. Lausanne, 1990, 215 f., (mit Bibl.)
  • I. Andrey, «La Collégiale», in Patrimoine fribourgeois 6, 1996, 71-83
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1459/60 ✝︎ wahrscheinlich vor 1479