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OswaldGöschel

Erstmals erw. 1491 Luzern, September 1513 Dijon. G., dessen Herkunft und Lehrmeister unbekannt sind (vielleicht Zürich), wurde stets als glaser bezeichnet. 1491 Gewinner eines Schützenpreises. 1494-96 Hintersäss, 1497 Einbürgerung in Luzern. 1499 Teilnahme am Schwabenkrieg. G. war der am meisten beschäftigte Luzerner Glasmaler seiner Zeit. 1494-1511 schuf er ein reich dokumentiertes Œuvre für Kirchen, Beamtenhäuser und Gastwirtschaften im Auftrag von Stadt oder Stand. Es wurde vermutet, dass er als Malerhand B in der Chronik Diebold Schillings gewirkt habe. Die Doppelscheibe des Standes Luzerns von 1506 für die Kirche in Maschwanden kann ihm aufgrund der Quellen zugeschrieben werden (heute Schweiz. Landesmuseum).

Quellen und Literatur

  • StALU
  • H. Lehmann, Gesch. der Luzerner Glasmalerei von den Anfängen bis zu Beginn des 18. Jh., 1941, 12-20
  • Die Schweizer Bilderchronik des Luzerners Diebold Schilling 1513, hg. von A.A. Schmid, 1981, 700 f.
Kurzinformationen
Variante(n)
Oswald Goutschel
Lebensdaten Ersterwähnung 1491 ✝︎ September 1513

Zitiervorschlag

Bergmann, Uta: "Göschel, Oswald", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018572/2007-01-09/, konsultiert am 01.10.2020.