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JohannesOstertag

Erw. 1438, aus Leinstetten (Württemberg). Mönch des Paulinerklosters in Eichstetten am Kaiserstuhl (Baden, D), Steinmetz und Architekt ("latomiae artis et architecturae summagnarus"). Auf Betreiben des Klosters St. Gallen erhielt O. 1438 die Erlaubnis, in das Ostschweizer Stift überzutreten. Dort betätigte er sich an den Arbeiten zur Wiederherstellung des beim Stadtbrand von 1418 schwer beschädigten Konvents. O. war erster Baumeister beim Neubau des got. Chors der St. Galler Stiftskirche (1438-83 erbaut, 1761 abgetragen).

Quellen und Literatur

  • SKL, 4, 342
  • Kdm SG 3, 1961, 45
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1438