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JohannGrand

1548/49 Sitten. Sohn des Johann, Anwalts und Syndic von Lausanne. Dr. iur. und apostol. Protonotar. 1501 Wahl zum Domherrn von Sitten, 1501-03 Residenz auf der Burg Valeria. Damals schon Offizial und später wiederholt Generalvikar von Sitten und treuer Gefolgsmann des Bf. Matthäus Schiner. 1505 Domherr in Lausanne und bald darauf Pfarrer von Les Ormonts (bis 1527). 1508-09 Mitglied des geistl. Gerichts im Jetzerprozess. 1512 verschaffte ihm Schiner Pfründe und Kanonikat in S. Bartolomeo bei Mailand und 1513 die Waadtländer Pfarrei Mex. 1517 floh G. mit Schiner aus dem Wallis und wurde 1520 seiner Ämter beraubt, die er 1522 wiedererlangte. 1526 Rückkehr nach Sitten, 1529-46 Offizial, 1534-46 Generalvikar von Sitten. 1528 Teilnahme am Religionsgespräch in Bern. 1533-36 Sakristan des Kapitels von Lausanne. 1536 Flucht nach Evian und Gründung eines neuen Kapitels.

Quellen und Literatur

  • HS I/5, 313 f.

Zitiervorschlag

Truffer, Bernard: "Grand, Johann", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018651/2007-01-09/, konsultiert am 24.11.2020.