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NiklausBriefer

um 1484 Basel, 15.4.1548 Basel. Sohn des Ratsherrn und Küfers Bartholomäus. Ab 1500 Stud. in Basel, 1504 Magister Artium, 1507-13 Lektor der Rechte. 1511, 1520, 1523 und 1539 Rektor der Univ. Basel. Ab 1512 Chorherr zu St. Peter, 1526-48 Dekan. B. war einer der Präsidenten an der Berner Disputation von 1528. Er verliess Basel während der Glaubenswirren, trat aber 1532 wieder in seine Ämter ein, nachdem er sich mit der Reformation abgefunden hatte, wurde Rechtskonsulent der Stadt (1538) sowie Mitarbeiter und Berater Sebastian Münsters, Johannes Stumpfs, Aegidius Tschudis und des Beatus Rhenanus. B. legte eine Urkundensammlung an, verfasste mit Conrad Schnitt 1541 eine Genealogie der Habsburger und 1546 eine Chronik der Basler Bischöfe von 741 bis 1529.

Quellen und Literatur

  • G.P. Marchal, Die Statuten des weltl. Kollegiatstifts St. Peter in Basel, 1972, 418 f.
  • Feller/Bonjour, Geschichtsschreibung 1, 206
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Zitiervorschlag

Feller-Vest, Veronika: "Briefer, Niklaus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.06.2004. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018721/2004-06-07/, konsultiert am 20.06.2021.