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HugoAllemann

10.1.1921 Egerkingen, 12.6.2011, katholisch, von Welschenrohr. Sohn des Robert, Kantonspolizisten. Lotti Hofmann. Schulen in Grenchen, Selzach und Schönenwerd. Ab 1936 Lehrerseminar Solothurn. Ab 1942 Studium der Nationalökonomie in Bern, 1949 Promotion. Ab 1947 volkswirtschaftlicher Beamter des Biga, ab 1951 Sekretär der Preisbildungskommission im EVD, 1955-1960 deren Leiter. Ab 1960 Vizedirektor des Eidgenössischen Statistischen Amts (heute Bundesamt für Statistik): Ausbau der Wirtschaftsstatistik (nationale Buchhaltung, Produktionsstatistik, Strassenkostenrechnung). 1963-1965 volkswirtschaftlicher Experte des EVD. 1965-1972 erster Delegierter des Bundesrats für Konjunkturfragen und Arbeitsbeschaffung, vor allem mit Problemen der Inflationsbekämpfung, der langfristigen Konjunkturstabilisierung, des Wirtschaftswachstums und des Strukturwandels beschäftigt. Präsident der Kommission zur Förderung der wissenschaftlichen und technischen Forschung, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Krisenbekämpfung und Arbeitsbeschaffung. 1967 Honorarprofessor der Universität Bern, 1969 ausserordentlicher Professor der Universität Zürich. 1972 Direktionspräsident der Solothurner Kantonalbank.

Quellen und Literatur

  • TA, 11.4.1969
  • Persönlichkeiten Europas, Schweiz, 1974
  • Der Bund, 19.1.1980
  • NZZ, 10.1.1991
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.1.1921 ✝︎ 12.6.2011

Zitiervorschlag

Therese Steffen Gerber: "Allemann, Hugo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.03.2017. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018729/2017-03-30/, konsultiert am 23.02.2024.