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NiklausWyttenbach

nach 1491, 1566 Twann, reformiert, von Biel, ab 1511 von Freiburg und ab 1548 von Bern. Sohn des Stefan und der Gabellina Guarri oder Gabrielina Carelli aus dem Piemont (oder von Freiburg). 1) 1515 Anna May, Tochter des Glado May, 2) Adelheid Jöuwli (Schneuwly?). 1503 an der Universität Tübingen immatrikuliert, 1505 an der Universität Basel. 1518-1520 Mitglied des Bieler Grossen Rats, 1520-1548 des Kleinen Rats, 1523-1525 und 1541-1548 Venner, 1525 Tagsatzungsgesandter, 1529 Burgermeister von Biel. Niklaus Wyttenbach siedelte 1548 nach Bern über, wurde Burger und war 1560-1566 Mitglied des Berner Grossen Rats. Danach kehrte er nach Biel zurück. Wyttenbach förderte die Reformation und stiftete 1559 den Unterhalt für einen deutschen Schulmeister in Biel.

Quellen und Literatur

  • BBB, Genealogie
  • Matrikel Basel 1, 276
  • W. und M. Bourquin, Biel, stadtgeschichtl. Lex., 1999, 499
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ nach 1491 ✝︎ 1566

Zitiervorschlag

Thomas Schmid: "Wyttenbach, Niklaus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.11.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018832/2013-11-28/, konsultiert am 13.04.2024.