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Johann KonradGeiger

26.10.1632, 28.8.1707 Appenzell, katholisch, von Appenzell. Sohn des Johann Martin, Fähnrichs in französischen Diensten und Politikers, und der Anna Broger. 1) Maria Brülisauer, 2) 1660 Maria Magdalena Hanimann, von Mörschwil, 3) Maria Elisabetha Koch. Leinwandhändler. Hauptmann in französischen Diensten. 1664-1668 Innerrhoder Landschreiber, 1668-1679 Landessäckelmeister, 1691-1707 abwechslungsweise Landammann und Pannerherr. Nahm an über 20 Tagsatzungen teil. Vermittler und Träger politischer Missionen. 1668 Ritter des St.-Mauritius-und-Lazarus-Ordens in Turin. Verfasser einer zweibändigen Landeschronik mit der ältesten Sammlung farbiger einheimischer Familienwappen. Von seinem Wohlstand zeugen das Wohnhaus mit Tanzsaal und Renaissance-Täfer im Kirchlehn.

Quellen und Literatur

  • AWG, 90
  • J. Signer, «Chronik der Appenzell J.-Rh. Liegenschaften», in Appenzell. Geschichtsbl. 5, 1943, Nr. 21
  • Kdm AI, 1984, 388
  • AppGesch. 3
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Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Geiger, Johann Konrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018865/2013-12-09/, konsultiert am 01.12.2022.