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Johann MartinGeiger

9.12.1656, 11.3.1731 Appenzell, katholisch, von Appenzell. Sohn des Johann Konrad (->) und der Maria Brülisauer. Halbbruder des Johann Jakob (->). Maria Francisca Bayer, von Rorschach. Mitglied einer innerrhodischen Leinwandhandelsgesellschaft. 1680 in französischen Diensten. 1708 Ritter des St.-Mauritius-und-Lazarus-Ordens in Turin. 1685-1695 Reichsvogt, 1695-1698 und 1704-1708 Statthalter, 1708-1731 abwechslungsweise Innerrhoder Landammann und Pannerherr. An über 30 Tagsatzungen. 1716 schaffte er den eigenmächtigen Geheimrat ab. 1729 durch den Rat wegen einer Rheintaler Angelegenheit bestraft, obwohl die Tagsatzung sein Vorgehen als korrekt beurteilte.

Quellen und Literatur

  • AWG, 90
  • AppGesch., 3
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Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Geiger, Johann Martin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.05.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018866/2005-05-19/, konsultiert am 09.12.2022.