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HermannGrunder

vor 1435 Appenzell, vor 1479 Appenzell, von Appenzell. Hermann Grunder (der Ältere) wird erwähnt, nachdem er in politische Umtriebe verwickelt gewesen war. 1435 kam eine Vermittlung zwischen ihm, dem Landammann und den Räten zustande. Grunder und zwölf weitere Persönlichkeiten wurden gebüsst und mit zwei Jahren Amtsausschluss bestraft. 1437 musste dieser Entscheid nochmals bestätigt werden. Spätestens 1460 war Grunder rehabilitiert. Er vermittelte zwischen der Abtei St. Gallen und Herisau, ebenso war er Bürge beim Erwerb des Rheintals (bzw. der Reichsvogtei). 1473 Zehntmeister, als welcher er Steuern für die Abtei St. Gallen einzog. 1477 wohl als Altammann bezeichnet, aber nach heutiger Quellenlage ist Hermann Grunder nirgends als amtierender Ammann belegt.

Quellen und Literatur

  • AWG, 104 f.
  • J. Signer, «Chronik der Appenzell I.-Rh. Liegenschaften», in Appenzell. Geschichtsbl., 1942, Nr. 13, 3
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ vor 1435 ✝︎ vor 1479

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Grunder, Hermann", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.03.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018870/2007-03-20/, konsultiert am 09.12.2022.