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OtmarKurtz

1535 erstmals, 1570 letztmals erwähnt, möglicherweise reformiert; 1541 Geschworener, 1546, 1553-1559 und 1562-1565 Kleinrat der Schlatter Rhode, 1547-1553, 1560-1562 und 1566-1568 Appenzeller Landammann, 1553, 1558, 1565 und 1570 alt Landammann. 1547-1567 als Bote an rund 30 Tagsatzungen, oft Vermittler in Streitigkeiten zwischen eidgenössischen Ständen, aber auch zwischen Appenzell und der sankt-gallischen Nachbarschaft. 1567 wurde er in eine Kommission zur Totalrevison des Appenzeller Landbuches gewählt. Als Kastvogt des Klosters Wonnenstein veräusserte er die beste Liegenschaft. 1567 stiftete er einen Beitrag für ein Fresko von Caspar Hagenbuch im grossen Saal des Rathauses von Appenzell und liess sich als Stifter abbilden. Otmar Kurtz' lange Amtszeit und sein Einsatz als Vermittler deuten darauf hin, dass er geschätzt wurde.

Quellen und Literatur

  • AWG, 187
  • R. Fischer, Die Gründung der Schweizer Kapuzinerprovinz, 1581-1589, 1955, 101
  • AppGesch. 1
  • Kdm AI, 1984, 299, 539
Weblinks

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Kurtz, Otmar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018881/2007-11-05/, konsultiert am 09.12.2022.