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UliLanker

am oder vor dem 20.10.1495. Wahrscheinlich Sohn des Ulrich (->). Uli Lanker ist 1471-1474 und 1476-1477 als Landweibel belegt. 1471 amtierte er als Präsident des Weibel- oder Gassengerichtes und siegelte 1473 für Hans Würzer. 1477 klagte er gegen Uli Berschinger. 1485-1486 Landvogt im Rheintal zu Berneck. Uli Lanker vermittelte mit Abt Ulrich VIII. von St. Gallen wegen der niederen und hohen Gerichtsbarkeit im Rheintal. Als Landweibel kamen ihm recht umfassende Kompetenzen zu. So war er Gerichtspräsident, durfte die amtliche Fertigung vornehmen und als öffentlicher Ankläger auftreten.

Quellen und Literatur

  • AWG, 190
  • AppGesch. 1, 432, 437
  • H. Bischofberger, Rechtsarchäologie und rechtl. Volkskunde des eidg. Standes Appenzell Innerrhoden, 1999, 212 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ✝︎ am oder vor dem 20.10.1495

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Lanker, Uli", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018883/2008-11-13/, konsultiert am 08.08.2022.