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Johann KonradSchiegg

Erstmals erwähnt 1589, 1627, katholisch, von Appenzell (Rhode Rüte). Sohn des Johannes und der Barbara Fässler. 1590 Elisabeth Meggeli, Tochter des Joachim Meggeli. Möglicherweise studierte Johann Konrad Schiegg in Paris und Luzern. Im Land Appenzell war er 1589-1594 Armleutsäckelmeister und 1594-1597 Landschreiber, in Appenzell Innerrhoden 1597-1605 Landschreiber, 1605-1613 Kirchenpfleger von Appenzell, 1608-1613 Landesbauherr, 1613-1623 Landesstatthalter und 1623-1625 regierender Landammann. 1591 vermittelte er im Streit um Kollaturrechte in Grub (AR). Schiegg gehörte 1595 der Kommission zur Regelung von Erbsachen mit der Stadt St. Gallen an. Zwischen 1598 und 1626 wohnte er über 20 Tagsatzungen bei, zudem unter anderem dem Beitritt Innerrhodens zum spanischen Bündnis 1598 in Mailand und 1600 dem Beitritt zum Goldenen Bund der katholischen Orte. 1623-1624 weilte er in Fontainebleau und Solothurn an Verhandlungen mit der französischen Krone über die Soldverhältnisse.

Quellen und Literatur

  • AWG, 275
  • AppGesch. 1, 519, 526
  • Kdm AI, 1984, 304
Weblinks

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Schiegg, Johann Konrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.07.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018896/2011-07-26/, konsultiert am 09.12.2022.