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MartinSutter

22.10.1572 Appenzell, 1657 Appenzell, katholisch, von Appenzell (Rhode Lehn). Sohn des Laurenz und der Elisabeth Wettmer. 1) 1596 Ursula Meggeli, Tochter des Joachim Meggeli, 2) 1629 Maria Schöb, Tochter des Fridolin, Landschreibers. 1594-1597 Armleutsäckelmeister im Land Appenzell und 1597-1603 in Appenzell Innerrhoden, 1600-1603 Landesbauherr, 1603-1621 Landessäckelmeister, 1621-1643 und 1647-1649 im zweijährigen Wechsel regierender Landammann und Pannerherr. Ab 1610 Gesandter Innerrhodens auf eidgenössischen Tagsatzungen. Martin Sutter nahm während der Bündner Wirren 1622 an den Verhandlungen zum Lindauer Vertrag zwischen Österreich und Graubünden teil. 1634 reiste er mit seinem Sohn zur Erneuerung des Bündnisses der katholischen Orte mit Spanien nach Mailand.

Quellen und Literatur

  • AWG, 337
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Zitiervorschlag

Achilles Weishaupt: "Sutter, Martin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.12.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018903/2011-12-01/, konsultiert am 01.12.2022.