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SebastianSchilter

Erstmals erwähnt im Mai 1557, vor 1.8.1573, katholisch, Landmann von Schwyz. Sohn des Jost, Landvogts. Barbara von Hospenthal. Ratsherr von Schwyz, 1557-1571 Tagsatzungsgesandter, 1557-1558 Landammann. Sebastian Schilter verdrängte für eine Amtsdauer Dietrich In der Halden, den Führer der französischen Partei in Schwyz, aus dem Ammannamt. Mit der Wahl des unscheinbaren Bauern aus Morschach setzten die Landleute ein Zeichen gegen die nach Soldgeschäften strebende Politik der bisherigen Machthaber. 1567 wirkte Schilter als Abgeordneter im Grenzstreit zwischen der Urner Ruosalp und der Schwyzer Alp Walbend Stein. Er war Jahrzeitstifter in Morschach.

Quellen und Literatur

  • K. Michel, «Von Geld, Macht und Politik: die Unruhen in Schwyz in den 1550er-Jahren», in Schwyzer H. 90, 2007, 19-22
Weblinks

Zitiervorschlag

Franz Auf der Maur: "Schilter, Sebastian", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019031/2010-09-16/, konsultiert am 16.05.2022.