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Dominik Alois vonWeber

29.12.1744 Schwyz, 17.2.1827 Hietzing (heute Stadt Wien), katholisch, von Arth. Sohn des Alois Werner (->). Schwager des Franz Xaver (->). Aloisia Ulrich, Tochter des Martin Anton, Siebners und Landvogts. 1768-1770 Landeshauptmann in Wil (SG), 1772-1774 und 1788-1790 eidgenössischer Landvogt im Thurgau, 1772-1788 Landesmajor, 1784-1788 Landessäckelmeister, 1785-1792 Neunerrichter, 1791-1798 Kriegsrat, 1792 Kommandant im Basler Zug (eidgenössische Grenzbesetzung gegen die Franzosen), nach 1793 Pannerherr, 1794 Gesandter nach Basel und Zürich, 1795-1796 Statthalter, Oberst im Regiment Einsiedeln, 1796 Oberstleutnant im Regiment Schwyz, 1797-1798 letzter Landammann des alten Landes. Dominik Alois von Weber flüchtete vor dem Unwillen seiner Landleute ins Ausland, erwarb sich in Feldkirch einen Herrensitz und zog 1805 nach Hietzing. Trotz kaiserlicher Pension starb er in ärmlichen Verhältnissen.

Quellen und Literatur

  • StASZ, FamA; Personalakten
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 64-66
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Zitiervorschlag

Ralf Jacober: "Weber, Dominik Alois von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.04.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019064/2013-04-09/, konsultiert am 16.04.2024.