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Johann RudolfByss

11.5.1660 Solothurn, 11.12.1738 Würzburg, kath., von Solothurn. Sohn des Flach- und Dekorationsmalers Johann Jakob. 1) 1689 Maximiliana Wagner, 2) 1714 Theresia Barbara Crepinni. Bis ca. 1680 in der Werkstatt des Vaters, danach Wanderjahre. Ab 1689 in Prag: Verwalter der Bildergalerie des Gf. Czernin, 1694 Aufnahme in die Malerzunft, Fresken im Palais Straka. Ab 1713 Kammerdiener und Kabinettmaler im Dienste des Mainzer Fürstbf. Lothar Franz von Schönborn: Betreuer der Gemäldesammlung (1719 erster gedruckter Galeriekatalog in Deutschland), ab 1717 Deckengemälde im Schloss Pommersfelden, ab 1719 Leiter der Innenausstattung der Würzburger Residenz (u.a. Hofkirche). 1721 kurz in Solothurn. Weitere Wandmalereien 1729-30 in der Gruftkapelle in Göllersdorf, 1730 im Stift Göttweig, 1731-33 in der Schönbornkapelle am Würzburger Dom. B.s Malerei, eine Synthese versch. Vorbilder, beeinflusste das dt. Rokoko.

Quellen und Literatur

  • B.M. Mayer, Johann Rudolf Bys, 1994
  • BLSK, 186 f.
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 11.5.1660 ✝︎ 11.12.1738

Zitiervorschlag

Bhattacharya, Tapan: "Byss, Johann Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.04.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019090/2003-04-17/, konsultiert am 21.01.2022.