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Johann PeterAbesch

15.8.1666 Ettiswil, 1731 Sursee, katholisch, von Sursee. Sohn des Ambros von Esch. 1) Katharina Schnyder, 2) Elisabeth Schnyder. Nach Lehr- und Wanderjahren ist Johann Peter Abesch 1693 erwähnt als ins Armengut aufgenommener Bürger. 1710-1723 Gerichtsbilder in Öl für das Rathaus Sursee nach Stichen von Nicolas Poussin und Antoine Coypel. Bedeutender Vertreter einer Familie von Hinterglasmalern (Anna Barbara, ->), erhob er diese Kunst zu einer selbstständigen Disziplin. Ihm gelang die geschickte Umsetzung grafischer Vorlagen. Seine Stärke war die Farbgebung, die sich durch Intensität und Differenziertheit auszeichnet. Sein Werk umfasst religiöse und mythologische Themen, auch Genreszenen, Stillleben und Porträts sowie allegorische Jahreszeitendarstellungen, zumeist nach Stichen italienischer Maler und einheimischer Künstler. Abesch verfügte über Kundschaft in geistlichen (Kloster Engelberg) und privaten Kreisen sowie im Ausland.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 5, (mit Literaturverz.)
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Kurzinformationen
Variante(n)
Johann Peter von Esch
Lebensdaten ∗︎ 15.8.1666 ✝︎ 1731

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Abesch, Johann Peter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.04.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019102/2001-04-30/, konsultiert am 06.12.2022.