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ValentinFriderich

1596 als Schreinergeselle in Basel erstmals erwähnt, Ende 1640 evtl. Bern, ref., ursprünglich aus Franken, 24.9.1600 Bürger von Basel. 1600 Anna Schwarz. 1600 Aufnahme in die Spinnwetternzunft in Basel, danach als  Schreinermeister tätig. 1606 Studium des Ingenieurwesens und des Festungsbaus, 1609 Festungsbaumeister in Bern. Zwischen 1613 und 1618 erhielt F. von den Berner Räten Aufträge für Befestigungsbauten in Lenzburg, Königsfelden und Schenkenberg. Einen Teil der von ihm vorgeschlagenen Arbeiten führte er auch aus. Um 1618 wurde er beurlaubt und war im Dienst des Gf. Mansfeld in Deutschland tätig. Nach seiner Rückkehr nach Bern wurde er 1623 für Reparaturarbeiten nach Payerne entsandt, 1624 weilte er zum gleichen Zweck in versch. Festungen des Aargaus. Weitere Schutzbauprojekte entwickelte er für Aarburg, Wangen an der Aare und den Pass von Saint-Cergue. 1635 gehörte er dem Gr. Rat in Bern an.

Quellen und Literatur

  • A. Huber, «Regesten betr. Basler Künstler und Techniker des 17. und 18. Jh.», in BZGA 4, 1905, 289-292
  • SKL 1, 494 f.
  • P. Hofer, Die Wehrbauten Berns, 1953
  • S. Hess, W. Loescher, Möbel in Basel, 2012
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 24.9.1600 ✝︎ Ende 1640