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RudolfMeyer

Selbstporträt. Feder in Schwarz, 1631 (Kunsthaus Zürich).
Selbstporträt. Feder in Schwarz, 1631 (Kunsthaus Zürich). […]

12.6.1605 Zürich, 15.8.1638 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Dietrich des Älteren, Malers und Kupferstechers. Bruder des Conrad (->). 1635 Magdalena Erni, Tochter eines Theologen. Lehre beim Vater. 1627-28 schuf M. erste graf. Werke und kaufte sich 1628 in die Zürcher Meisenzunft ein. 1629-30 hielt er sich in Frankfurt am Main bei Matthaeus Merian auf. Hier radierte er die Embleme zu Daniel Cramers "Octaginta Emblemata moralia nova". Ab 1631 lebte er in Nürnberg und kehrte 1633 nach Zürich zurück. Er arbeitete in der väterl. Werkstatt, u.a. als Lehrmeister seines Bruders Conrad. 1634 begann M. sein Hauptwerk, den "Totentanz" (postum vom Bruder fertiggestellt, 1650 als "Sterbespiegel" publiziert). Er schuf zudem Porträtradierungen und Andachtsbilder. 1636 radierte er die Platten zu Heinrich Murers Vitensammlung "Helvetia Sancta". Stilistisch stand M., der lokal ein einflussreicher Künstler war, zwischen Spätmanierismus und Barock

Quellen und Literatur

  • BLSK, 725 f.
  • A. Riether, Rudolf M. (1605-1638), 2002, (Werkverz. der Handzeichnungen)
  • Rudolf M. (1605-1638), Ausstellungskat. Zürich, 2003
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Lebensdaten ∗︎ 12.6.1605 ✝︎ 15.8.1638