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Johann AdamRiediger

6.1.1680 (Johann Adam Rüdiger) Würzburg, 13.11.1756 Bayreuth, kath., ab 1708 ref., aus Würzburg, ab 1719 von Kehrsatz. 1711 Sophia Giger, Tochter des Joss, Wachtmeisters, von Glarus. 1700 Stud. am Jesuitenkolleg in Paris. 1703 Teilnahme an Feldzügen des kaiserl. Generals Johann Franz von Bronckhorst. Reisen nach Deutschland, Italien und Frankreich. 1711 in Zürich, wo er privat Geografie und Mathematik unterrichtete. Im 2. Villmergerkrieg 1712 als Feldingenieur tätig. 1717/18 dauerhafte Niederlassung in Bern. Vermessungsarbeiten im Auftrag der bern. Behörden und Privater. 1736 Berufung von Hzg. Karl Alexander von Württemberg nach Stuttgart als Lehrer für den Erbprinzen, 1743 von Markgf. Friedrich von Brandenburg-Kulmbach als Ingenieur-Hauptmann nach Bayreuth. R.s Werk umfasst über 100 Karten und Pläne Erd- und Himmelsgloben.

Quellen und Literatur

  • StABE
  • ZBZ, Handschriftenabt., Briefe; Nachlass Hans Vollet
  • S.W. Oetter, Gedoppelte Probe einer neuen Ztg., 1764, 188-191
  • H. Vollet, «Briefe des Kartographen Johann Anton R.», in Jb. des Hist. Vereins für Mittelfranken 95, 1991, 217-227
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.1.1680 ✝︎ 13.11.1756

Zitiervorschlag

Höhener, Hans-Peter: "Riediger, Johann Adam", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.03.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019150/2010-03-24/, konsultiert am 27.10.2020.