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Jakob vonWil

um 1580 Luzern, um 1619 Luzern/Rom, kath., von Luzern. Sohn des Ludwig, Rats- und Schiffherrn, und der Dorothea Bircher. Bruder des Ludwig (->). 1607 Katharina Schürmann. Über W.s künstler. Ausbildung ist nichts bekannt; vielleicht war er ein Schüler des Malers Hans Heinrich Wägmann. 1608 schuf W. ein Epitaph für seine Mutter in der Hofkirche (zerstört), 1609 das Gemälde "Der heilige Michael als Seelenwäger" in der Stiftskirche Beromünster, 1610-11 Choraltartafeln für die Pfarrkirche Buttisholz (verschollen), 1613 Malereien in der Kapelle Lützelau bei Weggis (zerstört) und 1614 Schriftenmalereien für die Jesuiten in Luzern (zerstört). 1616 wurde W. Pfleger der Lukasbruderschaft. 1619 erhielt er vom Luzerner Stift im Hof Geld, u.a. für die Erneuerung des Bilds "Auferstehung Christi" (zerstört) und für Malereien für das Buch "Antiphonar de Sanctis" (Titelblatt von 1612, Staatsarchiv Luzern). W. zugeschrieben wird auch der zwischen 1610 und 1615 entstandene Totentanzzyklus im Luzerner Jesuitenkollegium (heute Regierungsgebäude).

Quellen und Literatur

  • BLSK, 1128
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Jakob Vonwil
Jakob von Wyl
Lebensdaten ∗︎ um 1580 ✝︎ um 1619